Block 1: Grundlagen und Konzepte traumasensibler Supervision
Was Häschen und Denker*in mit Supervision zu tun haben – Modelle für die Beschreibung und Erklärung traumatischer Prozesse und ihrer Auswirkungen auf Klient*innen, Kolleg*innen und Organisationen
Reorientierung und Dissoziationsstopps: Das Hier und Jetzt als Basis (nicht nur) der supervisorischen Arbeit
Unterstützung von Prozessen, die zu Empowerment bzw. „Selbstbemächtigung“ beitragen.
Wie Muster entstehen – Entwicklung von Spannungsregulierung, Aufbau von Kontrollfunktionen und Möglichkeiten, Interaktion
Basale Stabilisierungstechniken 1: der Wohlfühlort
Ethische Grundsätze im Spannungsfeld Trauma, Gewalt und ihre Folgen
Selbstfürsorge als Ausgangspunkt supervisorischer Kompetenz
Erklärungsansätze zur „Sekundären Traumatisierung“, Konzepte und Methoden zur Prävention „Sekundärer Traumatisierung“
Erste Ideen für Haltung und methodische Vorgehensweisen traumasensibler Supervision
Block 2: Kontexte, Dynamiken und Distanzierungsmöglichkeiten
Basale Stabilisierungstechniken 2: Zwischenlager und Flashbackkontrolle
Das Traumaviereck und die Profi-Position – Konflikthafte Team-Dynamiken in Arbeitsfeldern psychosozialer Traumaarbeit als Ausdruck anhaltender traumatischer Prozesse
Wie komme ich da raus? – Selbstfürsorge und methodische Vorgehensweisen im Zusammenhang mit Traumadynamiken
Anhaltende Traumatisierung in Institutionen – Hierarchie, strukturelle Gewalt und Tabus, ethische Grundsätze
Kommunikative Muster, Organisations- und Beziehungsstrukturen in traumadeterminierten beruflichen Kontexten, sowie Ressourcen und Lösungskompetenzen
Distanzierung statt Dissoziation: Arbeit mit dem Storyboard
Vernetzung von allen betroffenen Menschen in unterschiedlichen Hierarchien innerhalb einer Institution/Organisation und im gesellschaftlichen Kontext
Didaktische und methodische Vorgehensweisen traumasensibler Fall- und Teamsupervision
Auseinandersetzung mit gemeinsam getragenen Werten und Zielen der Arbeit
Block 3: Lern- und Lehrsupervision / Transfer
Vorstellen der eigenen traumasensiblen Supervisionspraxis (Lernsupervision), Reflexion nach hypno-systemischen Grundprinzipien und unter Einbeziehung der Inhalte aus Block 1 und 2 (Lehrsupervision), Abschlussreflexion und Ausblick