Aufbauseminar Traumapädagogik
Gewaltprävention trifft Traumapädagogik

Dozentin: Kerstin Rehage

Ein Aufbauseminar ist für diejenigen, die das Basiscurriculum zuvor abgeschlossen haben, die Grundlage zur Zertifizierung durch die DeGTP/FV-TP. Für Absolvent*innen von Curricula anderer Anbieter (Traumapädagogik, -beratung, -therapie) ist eine Teilnahme möglich.

Voraussetzung:

Basiscurriculum

Dauer:

3 Tage

Kosten:

360€

Termin:

20.-22.9.2019
Fr/Sa jeweils 10-18, So 10-16 Uhr

Ort und Anmeldung

Berlin

Bildungsurlaub kann beantragt werden.

Anmeldung

Zertifikat:

zusammen mit Basiscurriculum -> Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumapädagogik DeGPT/FV-TP

DeGPT/FV-TP
weitere Informationen
„Bei sich bleiben“
Gewaltprävention trifft Traumapädagogik

In der Gewaltprävention geht es vor allem um die Frage, wie ich mich aktiv für ein gewaltfreieres Miteinander einsetzen kann. Hierfür muss ich Gewalt klar erkennen und benennen und auch in Stress- und Konfliktsituationen eine Dialog- und Handlungsfähigkeit anbieten und sicherstellen können.

Im Seminar werden wir gemeinsam Verknüpfungen zwischen den gewaltpräventiven Bereichen „Vorbeugen“, „Eingreifen“, „Nachsorgen“ und den traumapädagogischen Theorien entdecken, ausprobieren und reflektieren.

  • Wie finde ich in herausfordernden Situationen Zugang zu eigenen Ressourcen?
  • Wie unterstütze ich eskalierende KlientInnen dabei, im Hier und Jetzt zu bleiben?
  • Wie erreiche ich, mich durch Äußerungen anderer nicht provozieren zu lassen und bei meinen eigenen Zielen zu bleiben?
  • Wie gewährleiste ich gewalttätigen Klient*innen einen sicheren und doch konfrontativen Raum, in dem sie sich mit eigenen Haltungen und Handlungen auseinander setzen können?

Das handlungsorientierte Seminar bietet neben theoretischen und praktischen Inputs durch die Referentin die Möglichkeit, Themen aus der eigenen (beruflichen) Lebenswelt einzubringen.

Lydia Hantke begleitet das Seminar und gestaltet den letzten Tag für einen sicheren Anschluss ans Basiscurriculum.

Gastdozentin
Kirsten Rehage 

ist Diplom-Pädagogin, Deeskalationstrainerin (GAV), Systemische Beraterin und Supervisorin (SG).
Sie arbeitet seit 18 Jahren im Bereich der Gewaltprävention vor allem in Schulen und Kitas, ihre Schwerpunkte sind u.a. Sozialtrainings und MultiplikatorInnenfortbildungen zu Themen der Mobbingprävention, Deeskalation und Kommunikation.
Seit 2008 ist sie als Referentin bei der GewaltPräventionsStelle des Diakonischen Werkes Hannover beschäftigt und nebenbei freiberuflich tätig.
Seit 2000 führt Kerstin Behage Anti-Gewalt-Trainings mit straffällig gewordenen männlichen Jugendlichen durch, einige Jahre hat sie im Männerbüro Hannover e.V. auch mit Tätern gearbeitet, die im häuslichen Bereich Gewalt ausgeübt haben.
Einige Jahre war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Leibniz-Universität im Bereich der LehrerInnenausbildung tätig. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit dem Deutschen Kinderschutzbund (Landesverband) und der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen zusammen.