Aufbauseminar Traumazentrierte Fachberatung 2023
Mit Wörtern schöne Dinge finden. Schreiben in Beratung und Selbstfürsorge.

Dozentinnen: Katharina Ludwig, Lydia Hantke

Ein Aufbauseminar ist für diejenigen, die das Basiscurriculum zuvor abgeschlossen haben, ist die Grundlage zur Zertifizierung durch die DeGTP/FV-TP. Für Absolvent*innen von Curricula anderer Anbieter (Traumapädagogik, -beratung, -therapie) ist eine Teilnahme ebenso möglich. Und alle, die eine Ausbildung im traumasensiblen Arbeiten haben, sind auch ohne “Scheinorientierung” herzlich eingeladen.

Voraussetzung:

Basiscurriculum

Dauer:

3 Tage

Kosten:

360€

Termin:

24.-26.3.2023
Fr/Sa jeweils 10-18, So 10-16 Uhr
das Seminar findet online statt

Ort und Anmeldung

Das Seminar findet in jedem Fall online statt.

Bildungsurlaub Berlin kann auf auf Wunsch mit einem Vorlauf von 3 Monaten beantragt werden.
*In Brandenburg sind Online-Seminare bis auf Weiteres nicht anerkannt.

Anmeldung

Zertifikat:

zusammen mit Basiscurriculum -> Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung DeGPT/FV-TP

DeGPT/FV-TP
weitere Informationen
Schreiben ist neuerdings ja wieder in. Die Texte sind meist sehr kurz und kurzlebig und werden in der Regel in digitale Medien gehackt. Schreiben kann aber auch den Aspekt von Ver-Dichtung, Zusammenfassung von Überlegungen, ja, fast meditativen Charakter haben.

Zudem ist das, was wir schreiben, ein Versuch, die Welt zu fassen, zu bannen, uns einen Überblick zu verschaffen. Es richtet die Aufmerksamkeit, weil Schreiben eine gar nicht so einfache Übersetzungsleistung zwischen Gefühl und Großhirnrinde zustande bringt. Und die Frage, wie jemand über uns schreibt, drückt aus, wie er*sie über uns denkt.

Wir möchten mit Euch und Ihnen im Seminar mit Worten spielen, Bedeutungen erkunden, die Möglichkeiten des Kreativen Schreibens zur Selbstfürsorge und für die traumasensible Arbeit mit belasteten Menschen ergründen. Wir lernen, wie wir spielerisch ins Schreiben kommen und Freude am Schreiben entdecken.

Angeregt durch verschiedene Schreibimpulse entstehen, Schritt für Schritt, kleine Geschichten, die uns selbst überraschen – und die uns helfen, mit uns selbst und anderen in Kontakt zu kommen.
– wie kann ich kurze Texte und Gedichtformen zur Reflexion und Selbstfürsorge innerhalb der Arbeit nutzen?
– wie helfe ich meiner Klient*in, Ihre Geschichte so zu schreiben, dass sie ihre Ressourcen mit einbeziehen kann?
– Anfänger*innen willkommen!

Es geht um die Schärfung der Wahrnehmung des eigenen Schreibens (doch, das tun wir alle!), um das Spielen mit Textformen und das Schreiben von Verarbeitungsgeschichten für und mit eine/r andere/n Person. Es geht aber vor allem auch um Eure Fragen und Erfahrungen und einen regen Austausch!

Vor allem am letzten Tag, sicher aber auch begleitend, werden wir den Anschluss an das Basiscurriculum im Auge behalten, was für institutsfremde Teilnehmende interessant, aber vielleicht auch irritierend sein kann. Es geht also nicht NUR ums Schreiben, sondern immer auch um die Erläuterung, was Häschen/Denker*in, die Zeitlinie und die Spannungsregulation damit zu tun haben.

Dozentinnen Katharina Ludwig, Lydia Hantke
Katharina Ludwig ist Journalistin und Autorin.
Sie schreibt Erzählungen, Hörstücke und Gedichte.

Seit 2017 leitet Katharina die offene Schreibgruppe „Einmal um den Block“ im AWO Begegnungszentrum Kreuzberg, die in das Labor traumasensibler Projekte des institut berlin aufgenommen wurde. Schreibwerkstätten u.a. für Charité Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, St. Joseph Krankenhaus Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter, FSJ Kultur und Inklusion.

zu Lydia Hantke siehe unter “wir”